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Neuigkeiten von Muttodaya

  • Neues zur Regenklausur 2010
Bauliches
Die Frauenkuti erhielt eine Innenisolation des Daches. Die wintertaugliche Mönchskuti 2 steht kurz vor der Fertigstellung. Die Montagegrube in der Werkstatt wurde mit neuen Stützbalken ausgestattet. Der Keller im Haus wurde trockengelegt, erhielt einen Boden, eine Tür und wurde verputzt. Dort wurde die neue Brunnenwasserfilteranlage untergebracht, so dass nun aus allen Wasserhähnen im Haus amtlich geprüftes Trinkwasser fließt. Der Inforaum wurde mit Deckenplatten ausgestattet. Ein wetterfester Kasten für die Gasflaschen wurde gebaut. Die kleine Holzlege wurde restauriert, die große mit Dachziegeln gedeckt. Etliche Räume erhielten einen farbigen Innenanstrich (meist orange-braune Töne). Der Heizungsraum und der Bauwagen erhielten einen neuen Fußboden. In der Dhammahalle wurde ein sehr schöner Schrein für die neue Buddhastatue gebaut, so dass die Statue im Mai einziehen und zu Vesakh eingeweiht werden konnte (siehe Fotoseite). Die Fenster in der Dhammahalle und weitere Fenster im Haus erhielten schöne Dhammarad-Aufkleber, um die Vögel von Durchflugversuchen abzuhalten. Am Eingang zur Dhammahalle wurde ein Schild "Ger Stahl-Dhammahalle" angebracht, um den ersten Großspender zu ehren, ohne den es das Kloster nicht geben würde.
Wald
Der Gehpfad bei Kuti1 wurde verbessert. Stromkabel zu Kuti 1 und weiter zu Kuti 2 wurden im Boden verlegt. Die Wiese hinter dem Haus (ca. 0,3 ha) wurde aufgeforstet.
Publikation
"Eintritt in den Strom des Dhamma" und "Voll Liebe zu der ganzen Welt" wurden zur freien Verteilung gedruckt. (Siehe "Texte")
Sonstiges

Das Kloster hat ein neues (gebrauchtes) Auto mit der glücksverheißenden Nummer HO-TU 108.
Besucher
Eine Reihe Ordinierter kam zu Besuch. Besonders sind Ajahn Jayasaro und Luang Phor Thong Däng Varapañño zu erwähnen.
Die Klostermönchschaft besuchte Ende April das Kloster Bodhi-Vihara, Freising, zur Patimokkharezitation (mit 10 Mönchen!) und zum Austausch und Vernetzung mit anderen Mönchen in Deutschland.

Einen ganz herzlichen Dank und "Sadhu, Anumodana" an alle Spender und Helfer, die diese positive Entwicklung möglich gemacht haben.

  • Neues zum Jahresende 2009
Bauliches
Die erste wintertaugliche Kuti ist fertig. Es ist ein ruhiger, warmer, zur Praxis inspirierender Ort des Rückzugs geworden, der jetzt von Than Mettiko bewohnt wird. Seine bisherige Unterkunft , ein Wohnwagen, wird nicht mehr benötigt (keiner sonst will darin wohnen) und soll in Baumaterial „umgesetzt“ werden. Der Bau von Kuti 2 wurde eingeleitet.
Diverse Renovierungsarbeiten im Hauptgebäude und in der Scheune wurden durchgeführt. Eine Verbesserung der Wasserversorgung steht noch aus: Erneuerung von 200 m vergrabenem Stromkabel zur Brunnenpumpe, Aufbereitungsanlage nach Behördenvorschrift.
Die Wiese hinter dem Haus soll komplett aufgeforstet werden. Die behördliche Genehmigung wurde erteilt . Am Weg entlang hat Michael 10 größere Walnussbäume und Linden gepflanzt, die das Klostergelände etwas besser nach außen abgrenzen.
Der bestehende Wald wird nach und nach verjüngt. Zu dicht stehende große Bäume werden ausgedünnt. Feuerholz für unsere moderne Holzheizung ist gemacht; der Ertrag aus dem eigenen Wald müsste dieses Jahr über den Winter reichen.

Personelles
Seit 21. November haben wir wieder einen Anagarika. Markus Garz bat um die acht Tugendregeln und das einjährige Training zur Vorbereitung der Novizenordination.

Drei Buddhas

Die meisten Verbeugungen seitens der Mönche empfängt die Buddhastatue auf dem Schrein im Sangharaum. Hier nimmt die Klostergemeinschaft ihre Mahlzeit ein; hier werden auch Sanghabesprechungen abgehalten und Uposatha durchgeführt, wenn weniger als vier Mönche im Kloster weilen (das ist meist der Fall). Bis November stand auf dem Schrein eine Statue, die als befristete Leihgabe dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurde. Sie wurde inzwischen wieder von den Eigentümern abgeholt und konnte durch eine sehr schöne Replik des berühmten Sarnath-Buddha ersetzt werden (gestiftet von Sian Mah aus Malaysia).
[foto]

Die meisten Räucherstäbchen erhält die Buddhastatue auf unserem Stupa. Die Bodendeckerrosen, die dort gepflanzt wurden, haben zum Erstaunen unserer Gartenspezialisten bis in den November hinein geblüht. Es sah aus, als ob der Buddha auf einem Blumenberg sitzen würde. Inzwischen wurden die Rosen zum Schutz vor dem strengen Winter mit Stroh und Fichtenzweigen abgedeckt und es sieht jetzt eher aus wie ein überdimensionaler Adventskranz.
[foto]

Die meisten Teilnehmer am Werdeprozess hat die Statue, die für unsere Dhammahalle hergestellt wird: ein Buddha mit Naga, nach einem historischen Vorbild aus der Zeit des Sri Vijaya Reichs (etwa 1000 n.Chr.). Viele Spender, vor allem aus Thailand, Malaysia und Singhapore machten es möglich, dass am 23. Dezember die Buddhafigur gegossen werden konnte. Eine Reihe thailändischer Meditationsmeister (LP Liam, LP Candii, LP Thong Däng u.a.) und einige bekannte westliche Mönche (TA Pasanno, TA Jayasaro, TA Amaro und andere) waren am 23. Dezember anwesend und gaben ihren Segen. Das Eintreffen der Statue im Kloster wird für etwa April 2010 erwartet.
[foto]

  • Erste Patimokkha Rezitation
Am Asalha Puja Tag, dem Vollmond im Juli konnten wir mit Verstärkung der Freisinger Bhikkhus zum ersten Mal Patimokkha, den Kodex der 227 Regeln, rezitieren. Dafür müssen sich mindestens 4 Bhikkhus versammelt haben. Die Rezitation war eine besondere Sache für uns, weil es die Ordensgemeinschaft (samvasa) etabliert und die Ordinationslinie bis zurück zum Buddha bekräftigt. Ein wahrhaft glücksverheißender Anlass! Und es wurde noch besser, als am Nachmittag unter der Buddhastatue auf dem Gipfel unserer neuen Stupa Reliquien eingebracht wurden, und der Stupa in einer kleinen Zeremonie mit 5 Mönchen und 50 Laienunterstützern den 28 Buddhas der Vergangenheit gewidmet wurde.


  • Entwicklung im Kloster
(Siehe auch unsere Bilderseite)
Besucher nach der Regenklausur:

Im Winter waren Ajahn Vimalo, Ajahn Kongrit und Ajahn Hasakhorn aus England (Amaravati) für einige Zeit zu Besuch.
Kurz vor der Regenklausur 2009 hatten wir noch folgende Besucher:
Than Adaro, Bhante Sambodhi, die Mönche aus Bodhi Vihara, Freising (U Tejobhasa und Thitadhammo), den Ehrw. Sunita, die Schwestern Mudita Bhikkhuni und Saddha aus Anenja Vihara, sowie Lama Lhündrup.
Besonders gefreut hat uns der Besuch des Meditationsmeisters Than Pu Ton Dhammarato aus Wat Pa Dahn Vivek, Nong Khai, Thailand, der alle Herzen mit seiner Metta gewann und für Inspiration durch sein Dhamma, direkt aus der Praxis, sorgte.
Bauprojekte:
Die Holzlege ist fertig. Durch das verlängerte Dach kann sie auch zur Gehmeditation im Freien bei schlechtem Wetter verwendet werden.
Der Umbau der Dhammahalle ist abgeschlossen. Es ist ein inspirierender, stiller Ort geworden, der zur Meditation einlädt. Dank an die vielen Helfer, insbes. Dietmar, Herbert, Klaus.
Das Klosterschild konnte, nachdem die Gefahr von Dachlawinen endlich vorüber ist, montiert werden. Vielen Dank an den Spender, Leo.
Knapp 100 Bäume wurden gepflanzt (Buche, Fichte, Kiefer, Lärche, Esche, Ahorn, Birke), damit sich die freien Flächen hinter dem Hauptgebäude allmählich in Wald verwandeln und den Waldunterkünften noch mehr Abgeschiedenheit bieten. Gute Arbeit von Jason, Jochen und Philip.
Mit der Arbeit an 2 wintertauglichen Kutis (Hütten) wurde begonnen. 
Bauphase 1 der Stupa ist abgeschlossen.
  • Im Frankenwald Erleuchtung finden
Artikel im FRÄNKISCHEN TAG vom 27.2.09
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  • Muttodaya Kloster im Frankenwald, So leben die Buddhisten:
Bayerisches Fernsehen - Frankenschau, Sendung vom 7. Dezember 2008
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  • TV Oberfranken, 24. Juli 2008
Das erste Buddhismuskloster bei Stammbach - Beitrag über das Klosterleben
Anmerkung: In dem Beitrag wird falsch gesagt, als die Mönche von dem Almosengang zurück kommen, dass sie "das gesammelte Geld nicht anfassen können". In Wirklichkeit sammeln die Mönche überhaupt kein Geld in ihren Schalen beim Almosengang, sondern nur Essen. Geldspenden werden im Kloster von dem Verein verwaltet.
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  • Artikel in FOCUS vom 7.7.2008
NIRWANA IM FRANKENWALD
tief in Bayern gründeten buddhistische Mönche ein Kloster
(dazu ein Online-Interview mit Ajahn Cattamalo: www.focus.de/cattamalo)


  • Widmungszeremonie 
Am Sonntag den 25. Mai 2008 haben sich über 60 Freunde des neuen Waldklosters Muttodaya in Herrnschrot versammelt. Dabei ging es um die formelle Übergabe und Widmung des Klosters an die Mönchsgemeinschaft (bhikkhu-sangha), als auch um die Vesakfeier. Mit zwei bereits ansässigen Mönchen und drei Besuchern waren insgesamt fünf Mönche anwesend bei der Zeremonie. Ab vier kann man schon im Sinne des Vinaya über eine Sangha oder "Gemeinschaft" sprechen. Das Kloster wurde von den Spendern nicht an eine bestimmte Gruppe oder einen einzelnen Lehrer gewidmet, sondern an die Mönchsgemeinschaft der vier Himmelsrichtungen, die gekommen sind oder künftig kommen werden. So hat es der Buddha selbst empfohlen in einem Vinayatext, der vorgelesen wurde. Danach rezitierten die Mönche einige Parittas (Pali Verse) um die grosszügige Spende zu segnen.
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  • Die Walz der Waldmönche
Im April 2008 haben Ajahn Chandako (Vimutti Monastery, Auckland) und Tan Mettiko (Waldkloster Muttodaya) eine Tudong-wanderung auf der Südinsel Neuseelands gemacht. Den Bericht von Tan Mettiko können sie hier lesen:
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  • Artikel in NÜRNBERGER NACHRICHTEN 17.5.2008
Buddhistisches Kloster eröffnet: Erleuchtung in Franken
Mönche meditieren in neuem Waldkloster im Kreis Hof
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  • Fernsehsendung (BR) von 29.04.2008 über Muttodaya
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  • Artikel in der Frankenpost von 12.04.2008

Buddha wohnt im Frankenwald

Klostergründung | In Herrnschrot bei Stammbach entsteht das erste buddhistische Waldkloster in Deutschland. Eigenständige westliche Tradition soll sich entwickeln. Zunächst Heimat dreier Mönche.
Im äußersten westlichen Winkel des Landkreises Hof, in einer ländlich geprägten Landschaft mit schönen Wiesen und Waldgebieten, liegt der kleine Ort Gundlitz mit dem Ortsteil Herrnschrot, zum Markt Stammbach gehörig. Ein idealer Platz, um die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen und die Gedanken nach innen zu lenken. Ein idealer Platz für ein Kloster […] 

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© Waldkloster Muttodaya.