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Programm in
Muttodaya
Tagesablauf
6.00
h Morgenpuja (nur an Uposatha- und
Samstagen)
7.00
h Arbeitsbesprechung, Möglichkeit zur Einnahme eines schlichten Frühstücks
7.30
h Hausputz
(ca. 30
Minuten) und Arbeitsperiode (2 Stunden)
9.00 h
die Mönche gehen auf Almosenrunde (Dienstags bis Freitags)
11.00 h Die Mahlzeit
12.00
h Gesprächsmöglichkeit mit einem der
Mönche
13.00
h Ruhige Zeit für individuelle Praxis
18.00
h Abendgetränk der Gäste
19.00
h Abendpuja (an Uposatha-tagen
mit anschl. Parittazeremonie, an Samstagen
Vortrag, Suttalesung, Frage &
Antwort etc.)
danach
Ruhige Zeit für individuelle Praxis
Almosenrunden (pindapáta):
Dienstag:
Gundlitz und Herrnschrot (10 - 11 h)
Mittwoch: Kulmbach (Marktplatz und Real - 9:30 / 10:05 h)
Donnerstag: Bayreuth (Maximilianstr., "Arjun", "Chao Naa", "Südost Asien Markt" - 9:30 - 10:15)
Freitag: Cottenau, Weißenbach, Herrnschrot (9 - 11 h)
Veranstaltungen:Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
Sa., 14.8. Suttalesung "Bhikkhu Blaster" Sa., 21.8. Dhammagespräch Sa., 28.8. Dhammavortrag Sa., 04.9. Dhammagespräch Sa., 11.9. Dhammavortrag "Wahrheit" Sa., 18.9. Dhammagespräch Sa., 25.9. Dhammatalk in English Sa., 02.10. Dhammagespräch Sa., 09.10. Suttalesung "Gedankensalat" Sa., 16.10. Dhammagespräch Sa., 23.10. Dhammavortrag "Pavarana" zum Ende der Regenklausur Sa., 30.10. Dhammagespräch
Sa.,6.11.2010 Zeremonie zur Errichtung einer Sima (Ngaan Fang Luuk Nimit)
8.00 h Widerruf einer eventuellen alten Sìmá (Sanghakamma) 10.00 h Besprechung mit den Helfern und Sponsoren 10.30 h Reis Pindapáta 11.00 h Offerieren der Mahlzeit 13.30 h Bestimmen der Grenzzeichen (mit den Helfern und Sponsoren) 14.14 h Vergraben der Grenzzeichen (ฝังลูกนิมิฅ) 15.00 h Bestimmen der Sìmá (Sanghakamma), danach Patimokkha und eventuell weitere anfallende Sanghakammas 19.00 h Abendpújá 20.00 h Dhammavortrag
Notiz vom Vorbereitungskommittee: Wenn
Sie Mitglied der Sponsorengruppe für die Simasteine werden wollen,
nehmen Sie bitte mit Frau Patcharaphorn Kontakt auf: Mobil 0157-72944032
Auswärtige Gäste, die Hilfe bei der Quartierbeschaffung o.ä. benötigen, wenden sich bitte an Udo Blechschmidt, Tel. 09221-66209 Email:

Sima – was ist denn das?
Ein Ort für Sanghakamma Eines
der Grundprinzipien des buddhistischen Ordenslebens ist es, dass alle
Entscheidungen und formellen Handlungen von allen Mönchen gemeinsam und
in Eintracht durchgeführt werden. Diese offiziellen „Transaktionen“
werden „Sanghakamma“ gennant. Dazu zählen z.B. Ordinationen, die
vierzehntägige Rezitation der Ordensregeln (patimokkha), die Zuteilung
einer Kathinarobe, Übertragen von Verantwortlichkeiten und
Zuständigkeiten (z.B. bei Bauprojekten), das Schlichten von
Meinungsverschiedenheiten und vieles mehr. Alle Mönche müssen sich zum
Zweck der Durchführung solcher Sanghakammas versammeln und gemeinsam
entscheiden. Aber was bedeutet „alle Mönche“? Alle Mönche auf der
Welt? Wohl kaum. Alle Mönche in einem Land? Auch das wäre
undurchführbar. Es handelt sich um alle Mönche, die sich zum Zeitpunkt
der jeweiligen Transaktion innerhalb eines vorher festgelegten Gebiets
befinden. Ein solches Gebiet nennt man „Sima“.
Verschiedene Arten von Sima Der
Vinaya (die Ordensdisziplin) erlaubt verschiedene Arten von Sima, je
nach den gegebenen Umständen. Wenn zum Beispiel eine Gruppe von Mönchen
in der Wildnis unterwegs ist und sich etwa zur Patimokkharezitation
versammelt, dann wird ein Umkreis von knapp 100 Metern um die Gruppe
herum automatisch zur Sima. Jeder Mönch, der zufällig in diesen Kreis
eintritt, darf, soll und muss dann an der Gemeinschaftshandlung
teilnehmen – anderfalls wäre sie ungültig. In zivilisierten Gebieten
kann man Verwaltungsgrenzen als Sima verwenden, z.B. das Gebiet der
Gemeinde Stammbach oder die Gemarkung Gundlitz. Im Kloster Muttodaya
verwenden wir bislang eine solche Sima.
Zeichen setzen Die bereits erwähnten Simas nennt man „nicht abgesteckte“ oder „nicht abgebundene“ Simas (abaddhasima),
weil von Seiten der Mönche keine Maßnahmen zur Markierung der Gebiete
erforderlich sind. Es gibt noch eine andere Form, die so genannte
„abgesteckte“ Sima (baddhasima),
bei der mit vorher vereinbarten Grenzzeichen ein Gebiet speziell nur
für Sanghakammas markiert wird. Diese Grenzzeichen können Bäume oder
Felsen sein, Wege, Flüsse und sogar Termitenbauten. In vielen Klöstern
sieht man in Stein gemeißelte Dhammaräder. Darunter befinden sich
vergrabene Steinkugeln. Diese sind solche Grenzzeichen, auf Páli
„nimitta“. Eine abgesteckte Sima hat den Vorteil, dass man Lage und Größe optimal nach den jeweiligen Erfordernissen festlegen kann. In Thailand ist das Setzen dieser Grenzzeichen (ลูกนิมิต) und Bestimmen des Sima-Gebiets
(was ebenfalls ein Sanghakamma ist) ein glücksverheißender und
festlicher Anlass, an dem alle Unterstützer des Klosters teilnehmen.
Allgemein versteht man es dort so, dass mit dieser Feier ein Kloster
voll etabliert wird, dass es erst mit so einer baddhasima ein „richtiges“ Kloster ist.
Muttodaya Sima Um eine gültige Sima
abzustecken, müssen die Vinayaregeln genau befolgt werden. In
buddhistischen Ländern kommen auch noch weltliche Gesetze und
Verwaltungsvorschriften dazu, ein Behördenweg, der eingehalten werden
muss. Daher bedarf es nach einer Klostergründung meist noch etlicher
Jahre der Vorbereitung, bevor eine Sima errichtet werden kann – länger als ein Bauantrag bei uns! In
Deutschland gibt es keine derartigen Hürden, so dass wir bereits knapp
2 Jahre nach der Gründung unseres Klosters in der Lage sind, eine
eigene Sima zu errichten.
Täglich
19 Uhr:
Abendpújá
und Meditation
An Samstagen
und Uposatha-Tagen
(Halb-, Voll- und Neumond),
6
Uhr:
Morgenpújá
und Meditation
Jeden ersten Sonntag im Monat trifft sich ein offener Lehrredenkreis im Kloster um 14 Uhr zur Besprechung einer Lehrrede. Dies
ist keine Veranstaltung der Klostergemeinschaft;
sicherheitshalber bitte beim Leiter, Herrn Beyerlein nachfragen, ob's
auch wirklich stattfindet: Tel. 09256-460.
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